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Mit Leichtigkeit durch den Schulalltag – Ein Workshop für Vor-Teens & Teenager

  • Autorenbild: Franziska Perzl
    Franziska Perzl
  • 24. Juni 2025
  • 2 Min. Lesezeit

"Kinder müssen heute viel zu früh funktionieren."


Genau diesen Gedanken höre ich immer wieder – von Eltern, Lehrkräften und vor allem von den Kindern selbst.

Schule, Hausaufgaben, Prüfungsdruck, Freizeitaktivitäten, soziale Medien, Freundschaften und der ständige Strom an Reizen – der Alltag unserer Kinder ist oft bis zum Rand gefüllt. Dabei bleibt kaum Zeit, einmal innezuhalten und sich selbst zu spüren.

Doch genau das ist heute wichtiger denn je.


Den eigenen Körper wieder verstehen lernen

Viele Kinder und Jugendliche merken gar nicht mehr, wie es ihnen eigentlich geht. Sie funktionieren, anstatt zu fühlen.

  • Bin ich gerade gestresst?

  • Warum bin ich plötzlich so wütend?

  • Weshalb fühle ich mich traurig oder überfordert?

  • Was braucht mein Körper jetzt eigentlich?

Diese Fragen können viele Kinder nicht beantworten – nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil es ihnen niemand gezeigt hat.


Wenn die Pubertät beginnt

Gerade in der Vorpubertät und Pubertät verändert sich unglaublich viel.

Das Gehirn baut sich um, Hormone bringen Gefühle durcheinander und Emotionen können plötzlich überwältigend wirken. Wut, Frustration, Unsicherheit oder Rückzug gehören oft dazu.

Wenn Kinder verstehen, was in ihrem Körper und ihrem Gehirn passiert, entsteht etwas Wertvolles: Verständnis für sich selbst.

Und genau dort beginnt echte Selbstregulation.


Wissen in Gefühl verwandeln

In meinen Workshops geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln.

Es geht darum, dieses Wissen spürbar werden zu lassen.

Die Kinder lernen auf altersgerechte Weise:

  • ihren Körper wieder bewusst wahrzunehmen,

  • Gefühle zu erkennen und einzuordnen,

  • Stresssignale frühzeitig zu bemerken,

  • einfache Entspannungsübungen in ihren Alltag einzubauen,

  • besser mit Wut, Frustration und Überforderung umzugehen,

  • und sich selbst mit mehr Verständnis zu begegnen.



Mein Herzensanliegen

Ich wünsche mir, dass Kinder früh lernen, ihrer inneren Stimme zu vertrauen.

Dass sie erkennen, dass jede Emotion ihren Platz haben darf.

Und dass sie Werkzeuge kennenlernen, die sie ein Leben lang begleiten können.

Denn starke Kinder sind nicht diejenigen, die immer funktionieren.

Starke Kinder sind diejenigen, die wissen, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können und sich selbst vertrauen.


Herz.Raum.Sein steht genau dafür:


Wissen in Gefühl verwandeln. Raum schaffen. Kinder stärken.



 
 
 

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